Sind meine Yogastunden was für dich?

Meine Yogalehrer-Ausbildung

Findest du nicht auch, dass Teilnehmer eines Kurses ihrem Lehrer vertrauen können sollten? Sie wissen im Normalfall nicht so viel wie ihr Kursleiter und das ist vollkommen in Ordnung. Sie legen aber ihre Gesundheit in die Hände dieser Person. Und meiner Meinung nach dürfen sie dann auch erwarten, so trainiert zu werden, dass ihnen möglichst nichts passieren kann. (Hier findest du ein paar Informationen dazu, wann Yoga auch gefährlich sein kann.) Einige von euch verfolgen schon seit einer Weile meinen Blog. Und ganz sicher habt ihrschon mitbekommen, dass mir sehr an der Gesundheit aller gelegen ist. Ich versuche, euch vor meinen eigenen Fehlern zu bewahren und Tips zu geben, wie man es besser machen kann.

Ich habe mich für eine sehr hochwertige Yogalehrer-Ausbildung entschieden.

Da ich mir der Verantwortung eines Yogalehrers sehr bewusst bin, war für mich von Anfang an eine hochwertige Ausbildung wichtig. Nach einigen Recherchen entschied ich mich für eine international anerkannte und zertifizierte Yogalehrer-Ausbildung bei einem von der American Yoga Alliance (AYA) anerkannten Ausbildungsinstitut. Die AYA erstellt Richtlinien, die einen hochwertigen internationalen Qualitätsstandard für Yogalehrer-Ausbildungen gewährleisten. Zudem erfolgt der Unterricht nach den Richtlinien des BDY, dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland. Daher erfüllt die Ausbildung national wie auch international einen hohen Ausbildungsstandard. Neben der Zertifizierung bietet sie mir außerdem die Grundlage für eine zukünftige Krankenkassenzulassung. Auch das verdeutlicht meiner Meinung nach noch einmal die Wertigkeit der Ausbildung.

Was habe ich in meiner Ausbildung gelernt?

Zunächst einmal habe ich natürlich sehr viel über die verschiedenen Elemente von Yogastunden gelernt: Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atmung) und Meditation / Entspannung. Hier haben wir sowohl praktisch gearbeitet, als auch ergänzendes theoretisches Wissen erhalten.

Asanas

Gerade für die Asanas (Körperhaltungen) hatten wir einen wahnsinnig guten Lehrer, der sehr viel Wert auf eine korrekte Ausführung gelegt hat. Er hat uns extrem detailliert vermittelt, wie die einzelnen Posen auszuführen sind, worauf bei Teilnehmern zu achten ist und vor allem auch, wie man seine Teilnehmer korrigieren und ggf. auch mit Hilfsmitteln unterstützen kann. Besonders wertvoll empfand ich in diesem Zusammenhang auch die Auseinandersetzung mit der Anatomie und Physiologie. Nur wer weiß, wie der Körper aufgebaut ist und wie er arbeitet, versteht auch wie die Asanas wirken, wann man sie nicht ausführen sollte, welche Auswirkungen eine falsche Ausführung hat oder wie man Menschen mit körperlichen Beschwerden unterstützen kann.

Pranayama

Bestimmt hat der ein oder andere von euch schon einmal Pranayama in einem Yogakurs kennengelernt. Hierbei handelt es sich um verschiedene Atemübungen, die uns helfen unseren Atem bewusst wahrzunehmen und zu steuern. In der Ausbildung haben wir uns mit verschiedenen Pranayama-Techniken mit jeweils unterschiedlichen Wirkungen beschäftigt. Zusätzlich haben wir einiges über Atemphysiologie  und Atemmechanik, also „Wie funktioniert die Atmung?“gelernt.

Wie sehr sich die Atmung auf Körper und Psyche auswirkt, kann jeder in einem einfachen Test selbst erfahren: In Stresssituationen neigen wir dazu sehr schnell und flach zu atmen. Wenn du das nächste Mal in eine solche Situation gerätst und auf deinen Atem achtest, wirst du das schnell bemerken. Versuche dann bewusst tief ein- und auszuatmen und du wirst sicherlich feststellen, dass du insgesamt ruhiger wirst und wieder klarer denken kannst.

Meditation / Entspannung

Im Bereich Meditation / Entspannung beschäftigten wir uns beispielsweise mit verschiedenen Meditationen, Meditationsformen, sowie Entspannungstechniken und Entspannungsphysiologie.

Ergänzt wurde dies durch die Energielehre. Im Yoga geht man davon aus, dass neben dem physischen Körper auch ein feinstoffliches (nicht messbares) Energiesystem besteht. Es ist also ein eher in die spirituelle Richtung gehendes Thema. Doch auch hier konnte ich insbesondere durch praktische „Experimente“ wertvolle und teils extrem überraschende Erfahrungen sammeln. Wenn euch das Thema interessiert, lasst es mich ruhig wissen – dann schreibe ich auch mal etwas darüber!

Weiterführende Theorie

Zusätzlich zu der praktisch-theoretischen Arbeit kamen viele ergänzende Themen und Hintergrundinformationen zur Vorbereitung auf eine künftige Lehrtätigkeit hinzu. So beschäftigten wir uns beispielsweise mit  Yoga und Kommunikation, Yoga und Coaching, Yoga und Ayurveda, Yoga und Ernährung, Psychologie für Yogalehrer und Yoga-Therapie (mit Fokus auf psychischen Erkrankungen, wie Burnout und Depression, und auf körperlichen Einschränkungen).

Zudem haben wir sehr viel über die Geschichte und Philosophie des Yoga gelernt. Für mich gab hier sogar ein ganz tolles AHA-Erlebnis:  Als ich mich intensiver mit der Philosophie beschäftigte, habe ich erst einmal festgestellt, wie sehr ich Yoga tatsächlich schon lebe. Und das allein schon durch die Werte, die mir wichtig sind und die Prinzipien nach denen ich versuche zu handeln!

Das hat mich noch einmal mehr darin bestärkt, dass Yogalehrer für mich mehr als nur ein Job, sondern vielmehr eine echte Berufung ist, da es mein Leben total widerspiegelt. <3

Meine Yogastunden

Was unterrichte ich?

Ich wurde in Hatha Yoga und Vinyasa Yoga ausgebildet (eine Übersicht der verschiedenen Yogastile findest du hier). Da ich ein eher ruhiger Typ bin und es auch im Yoga gerne etwas ruhiger mag, spiegelt sich das auch in meinen Stunden wider. Ich möchte, dass sich jeder auf die Stunde und das wundervolle Gefühl danach freut, statt sich „zum Sport zu quälen“.  Wir stärken den Körper, powern ihn aber nicht aus. Letztlich sollte jeder nach einer Stunde ganz entspannt nach Hause gehen, in dem Wissen seinem Körper und auch seinem Geist etwas Gutes getan zu haben.

Wie läuft eine Yogastunde bei mir ab?

Um zunächst einmal ganz in der Stunde anzukommen, beginnen wir mit einer kleinen Entspannungsphase und bringen anschließend mit Hilfe bewusster Atmung noch ein wenig mehr Ruhe in den Körper (keine Angst, keiner muss hecheln und sich blöd vorkommen 😉 ). Danach wärmen wir uns ein wenig auf, um dann in die Asanas einzusteigen. Die Asanas sind grundsätzlich für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet und ich biete immer wieder Variationen an, sodass jeder die optimale Ausführung für sich findet. Zudem passe ich die Auswahl der Asanas der Grupppe und dem Fokus des Kurses entsprechend an. So hat beispielsweise eine sehr dynamische Gruppe natürlich andere Bedürfnisse als eine 60+ Gruppe. Zum Ende der Stunde kommt noch einmal eine Entspannungsphase, sodass jeder ganz entspannt aus der Stunde geht.

Warum mache ich in den Yogastunden nicht selbst mit?

In meinen Stunden zeige ich die Asanas, mache aber nicht durchgängig mit. Ich denke, auf diesem Weg besonders hochwertige Yogastunden anbieten zu können. Das ist vielleicht für den ein oder anderen etwas befremdlich. Ich war selbst zunächst etwas verwundert, als mir in der Ausbildung nahegelegt wurde nicht mitzumachen. Das hat aber einen wirklich guten Grund:

Wenn ich eine Stunde gebe, mache ich diese Stunde ganz allein für meine Teilnehmer und nicht für mich. Das heißt, ich bin mit meiner vollen Konzentration bei den Teilnehmern. Ich achte auf eine korrekte Haltung, wenn nötig korrigiere ich oder unterstütze ggf. dabei noch mehr aus einer Pose herauszuholen. In meiner Prüfung  bekam ich von einer lieben Kollegin ein ganz wundervolles Feedback: Sie sagte, sie fühlte sich in meiner Stunde durchgängig sicher und geborgen, da ich die ganze Zeit auf meine Teilnehmer aufgepasst und sofort sanft eingegriffen habe, wenn eine Pose nicht ganz korrekt ausgeführt wurde. Ist das nicht schön?

Letztlich führt es also dazu, den Nutzen und Wert der Yogastunde für jeden einzelnen zu erhöhen und zugleich das Verletzungsrisiko aller Teilnehmer zu minimieren.


Du hast eine Frage dazu?

Kein Problem – schreib mir doch einfach eine Email an info@sabrina-garre.de 😉